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MKG-Chirurg Wuppertal-Barmen, Schwelm, Dr. Dr. Heuser

Kiefergelenk-Verrenkungen

Eine Verrenkung eines oder beider Kiefergelenke kann durch kräftiges Gähnen, eine weite Mundöffnung beim Abbeißen, zum Beispiel eines Apfels oder eines Brötchens oder äußere Krafteinwirkung verursacht werden.

Warum renkt sich der Kiefer aus?

Der Gelenkkopf rutscht dabei, meist von einem Knacken begleitet, aus der Gelenkpfanne. In der Gelenkpfanne gleitet er normalerweise bei Bewegungen des Kiefers hin und her, aber das ist nun nicht mehr möglich. Der Gelenkkopf kann sich dann weder von allein in die Gelenkpfanne zurückbringen noch überhaupt eine Bewegung ausführen. Die Folgen: Der Unterkiefer ist nach vorn verlagert und verbleibt in seiner starren Position. Sie können Ihren Mund nicht mehr schließen.

Schnelle Hilfe ist wichtig: Wenn Ihnen dies passiert ist, vereinbaren Sie umgehend einen Termin. Je länger eine Verrenkung besteht, umso unangenehmer wird es, den Kiefer in die korrekte Position rückzuverlagern (zu „repositionieren“).

Die Behandlung bei ausgerenkten Kiefergelenken

Wir empfehlen bei längerer Luxation eine Narkose, damit wir das Gelenk während des Repositionsmanövers möglichst schmerzarm einrenken können. Mit vorsichtigen, aber gezielten Griffen – wir sprechen vom „Handgriff des Hippokrates“ – bringen wir den Gelenkkopf wieder in die Gelenkpfanne. Anschließend unterstützen wir die Heilung mit geeigneten Arzneimitteln.

  • Seien Sie die erste Zeit nach der Einrenkung vorsichtig beim Essen.
  • Zu empfehlen ist außerdem eine begleitende Behandlung beim Krankengymnasten. Dr. Dr. Heuser berät Sie gerne bei der Auswahl des geeigneten Physiotherapeuten.