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MKG-Chirurg Wuppertal-Barmen, Schwelm, Dr. Dr. Heuser

Ohrkorrektur

Ein abstehendes Ohr kann für manchen belastend sein. Häufig werden Kinder im Kindergarten oder in der Schule deshalb gehänselt.

Wann sprechen Mediziner von einem abstehenden Ohr?

Wenn der Winkel zwischen Kopf und Ohrmuschel mehr als 20 Grad beträgt, bezeichnen Ärzte das als abstehendes Ohr. Der Grund ist ein Entwicklungsfehler der so genannten Anthelixfalte. Diese Falte sorgt dafür, dass das Ohr im richtigen Winkel „gebogen“ ist und nah am Kopf anliegt.

Korrektur abstehender Ohren – die Behandlung

Der Eingriff selbst ist in der Regel unkompliziert. Dr. Dr. Heuser wendet die Schnitt- und Nahttechnik an.

Schnitt- und Nahttechnik: Hinter dem Ohr wird ein Schnitt vorgenommen, bei dem ein wenig überschüssiges Gewebe entnommen wird. Anschließend wird, von hinten ausgehend, Haut am Knorpel der Ohrmuschel entfernt. Der Knorpel wird auf diese Weise geschwächt und von hinten „eingeritzt“. So kann die so genannte Anthelixfalte künstlich erzeugt werden. Mit einer speziellen Nahttechnik wird anschließend das Ohr geformt, und der Winkel zwischen Kopf und Ohr reduziert. Unter Umständen muss das Ohrläppchen ebenfalls näher zum Kopf gebracht werden. Zum Schluss schützen wir das operierte Ohr bzw. beide Ohren mit einem Verband. Die Wunde verheilt nach etwa ein bis zwei Wochen.

Bei Kindern führen wir die Operation unter Vollnarkose durch, während bei Erwachsenen in der Regel eine Behandlung mit örtlicher Betäubung ausreichend ist.

Tipp: Lassen Sie den Eingriff bei Kindern möglichst früh, am besten vor der Einschulung, vornehmen. Die Wachstumsphase sollte ausgenutzt werden, damit verhindert werden kann, dass sich der Knorpel nach der Umformung in seine alte Position zurückstellt. Mediziner sprechen hier von der „Rezidivgefahr“.